Beleuchtung von Werbeobjekten mit LED Downlights

Ein bekannter Süßwarenhersteller wirbt mit überdimensionalen Schokoladentafel-Stapeln in Bahnhofshallen für seine Produkte.Diese eindrucksvollen Stapel sollten aus dem Podest heraus von unten akzentuiert beleuchtet werden.

Notwendig war eine energiesparende Lösung bei der die Leuchten möglichst nicht heiß werden sollten, da sie sich im Zugriffsbereich der Passanten befinden. Gleichzeitig mussten die Leuchten aber über genügend Leistung verfügen, um eine effektive Ausleuchtung zu gewährleisten.

Die Auswahl der ausführenden Firmen vitamin e und Großmann+Grünberg fiel auf die LED Downlights der Marke Electron. Diese bieten hohe Leistung, geringe Temperatur und eine sehr große Auswahl an Abstrahlwinkeln und Bestückungsmöglichkeiten.

Compulite Dimmersystem im Theater Döbeln

Theater Döbeln
Theater Döbeln (Foto: Jörg Metzner)

Das 1872 erbaute Döbelner Theater brauchte den Vergleich mit Bühnenhäusern auch in größeren Städten nicht zu scheuen. Es war bereits mit moderner Gasbeleuchtung ausgestattet, bekam bald Zentralheizung. Ein Theaterbrand beschädigte 1911 das Haus erheblich. Beim Wiederaufbau wurde das Bühnenhaus aufgestockt, ein Mansardendach aufgesetzt und die Bühnentechnik verbessert. Nach kurzer Bauzeit konnte 1912 das neue Theater festlich eröffnet werden. Als der Kreistag nach der Wiedervereinigung vielfältige finanzielle Probleme zu bewältigen hatte, votierten 1992 die Kreisräte gegen den heftigen Widerstand der Theaterfreunde für die Schließung des Theaters. Doch nur wenige Monate blieb der Vorhang geschlossen. Zum dritten Mal in der Döbelner Theatergeschichte entschied sich die Stadtverwaltung für den Erhalt der Bühne. Die Stadt wurde Gesellschafter in der neugegründeten Mittelsächsischen Theater und Philharmonie gGmbH. Haustechnik, Orchestergraben und Zuschauerraum wurden 2011/12 grundlegend erneuert, und das Theater konnte seit Beginn der Spielzeit 2012/13 viele neue Zuschauer gewinnen. Anfang Juni 2013 jedoch stand das Gebäude wie die gesamte Döbelner Innenstadt zum zweiten Mal seit der Flutkatastrophe 2002 im Wasser. Im Erdgeschoss sowohl des Alt- wie die des Neubaus gab es große Schäden, auch die Dimmeranlage wurde überflutet.

Bei der Hochwasser-Sanierung entschied sich das Theater für ein neues Dimmersystem von Compulite. Bereits 2008 wurde im benachbarten Theater Freiberg, das ebenfalls zur Mittelsächsischen Theater- und Philharmonie GmbH gehört, ein Compulite Dimmersystem eingebaut.

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Eingesetzt wurden in Döbeln zwei Dimmerschränke des Typs CompuDIM-96 mit je einem Haupt- und Havarieprozessor. Bestückt sind die Schränke mit 41 Modulen zu je 4x3kW und 1 Modul 2x5kW. Insgesamt also 164 Kreise à 3kW und 2 Kreise á 5kW. Jedes Modul ist mit 1 Schmelzsicherung 63A als Gruppenvorsicherung sowie einem FI-Schalter (RCD) ausgestattet. Dadurch lassen sich sowohl Sicherungen als auch FI-Schalter schnell modular austauschen, was im Schadensfall höchste Sicherheit bei schnellem und einfachen Tausch bedeutet.
Betreut wurde das Theater durch das Planungsbüro IBH Döbeln und den Compulite-Vertrieb Feiner Lichttechnik aus Regensburg. Die Installation der Dimmeranlage erfolgte durch die ortsansässige Klaus Bauer Elektroanlagen GmbH. Der Spielbetrieb auf der Hauptbühne konnte im Herbst 2013 wieder aufgenommen werden.

Veranstaltungsbeleuchtung für Foyer der IHK RgB

Die IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim, das sind rund 75.400 Unternehmen in der Oberpfalz und dem Landkreis Kelheim. Am Standort der IHK in Regensburg finden oft abendliche Veranstaltungen statt. Für diese Abendveranstaltungen sollte eine spezielle Beleuchtungsanlage für das entsprechende stimmungsvolle Ambiente sorgen. Eine Besonderheit des Foyers ist ein Teil der noch erhaltenen 2000 Jahre alten Römermauer, die einst das römische Kastell Castra Regina umgeben hat. Dieser Mauerteil musste ebenfalls entsprechend in Szene gesetzt werden.

Neben der passenden Beleuchtung der Römermauer sollten große Wandflächen in farbiges Licht getaucht werden. Als Schwierigkeit erwies sich dabei die Platzierung der Leuchten in Abstimmung mit der vorhandenen Deckenstruktur und existierenden Leuchten. Eine zu große Unruhe in der Optik der Decke sollte vermieden werden. Tagsüber sollten die Leuchten möglichst wenig sichtbar sein. Dies gelang durch die Fortsetzung optischer Fluchtlinien und die verdeckte Montage entsprechender Leuchten vor der Römermauer.


Planungshilfen

 

Referenzen